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Abschlusslesung und -performance in Bredbeck

Am letzten Wochenende des ersten Teils fand im Tagungshaus Bredbeck der Tag der offenen Tür statt. Diese Gelegenheit wollten wir nutzen, um unsere Produkte vor Publikum öffentlich zu machen. Auf der Basis der Vorarbeit, die wir mit Frank geleistet hatten, wollten wir je einen ausgewählten Text inszenieren. Frank erstellte dazu eine Route, sodass das Publikum mit seiner Führung eine Tour über das Gelände machen und an den jeweiligen Stationen die individuellen Inszenierungen anschauen konnte.

In Deutschland

 

Dana:
Die Betten sind hier in Deutschland so weich. Und überall stehen 

kleine Häuserchen im Wald.

 

Nastja H.:
IMG_20150726_125435Es gibt so viele Vegetarier.

In Deutschland denken die Menschen erst an die Karriere und dann an die Familie. In der Ukraine kann man beispielsweise mit 18 Jahren heiraten, das ist in Deutschland nicht so.

 

Nastja Z.:
In Deutschland schwimmen im Wasser Zitronen und es gibt nur wenig Fleisch.

Dafür aber viele Salate. IMG_20150725_123936
Der Kaffee schmeckt auch ohne Zucker.

Männer und Frauen tragen Sportschuhe im Sommer.

 

Anna:
Noch nie war mir im Sommer so kalt.
Die Frauen tragen hier im Sommer Schals und Leggins.

 

Ira:
Es gab fast keine Suppe in Deutschland dafür aber ständig Kuchen.

Es gab furchtbaren Eistee zum Mitnehmen.

2,w=650,c=0.bildIn Geschäften begrüßen einen die Menschen und alle fahren Fahrrad.

In der Ukraine

 

Daniel:

Das Brot ist hier viel süßer!
Alle achten sehr auf ihr Äußeres, und es wird gerne und viel geheiratet.

Laura:
Überall ist Dill drin, und mittags gibt es Suppe.

Auch wenn man einem Ukrainer sagt, dass man kin Ukrainisch spricht – also gar keins, wirklich gaaaar nichts – spricht er freundlich und begeistert weiter auf einen ein.

Eine Frau, die in einem Designer-Klamotten Laden arbeitet, zeigte mir heute jedes Kleid. Eins nach dem anderen, von links nach rechts die Stange durch: Dieses also eher nicht, wie wäre es dann vielleicht mit diesem hier? Ach das auch nicht, na dann vielleicht dieses, das hängt direkt daneben…?

Egal, über welche Strecke man gerade spricht. In dieser Stadt brauchen Ukrainer_innen von Punkt zu Punkt immer exakt sieben Minuten. Bei Deutschen nimmt man diese Zahl dann einfach mal drei.

Viel mehr Menschen schenken einander Blumen!

Knut: Die alten Busse, die hier durch die Stadt fahren sind irre, der Hammer.

 

 

Cornelius:

Die Attraktionen im Vergnügungspark versprühen postsowjetischen Charme. Nein, eigentlich versprühen sie sowjetischen Charme. IMG_20150904_182320

Französischer Champagner kostet hier ein dreifaches Monatsgehalt.

Leon:
Die Taxifahrer sind beleidigt, wenn man versucht sich anzuschnallen – die ohne Taxometer sind übrigens freundlicher.

 

Lukas: Die Oberleitungsbusse sind saucool. 

Jonas:

Es gibt hier in Czernowitz viele Kinder und viele davon sind alleine unterwegs.

 

Jonas und Laura:
Die meisten Männer tragen hier kurze Haare und keinen Bart. Die Frauen haben lange Haare, bunte Kleider und oft kunstvolle Frisuren.

Lisa:
Im Bus reichen die Menschen das Kleingeld nach vorne durch und man bekommt das Wechselgeld passend zurück gereicht.

Sarah: 
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Die Volumenangaben auf den Flaschen sind meist in l, aber manchmal auch in dm3 angegeben.

 

 

 

Es gibt witzige Straßenschilder (= man muss hupen, damit das Tor aufgemacht wird)

 

 

Gedankendach

ZENTRUM GEDANKENDACH

KULTUR UND WISSENSCHAFT UNTER EINEM DACH
Gegründet im Herbst 2009, ist das Zentrum Gedankendach an der Jurij-Fedkowitsch-Universität Czernowitz angesiedelt. Dabei kann das Wort „Dach“ wörtlich genommen werden, denn hier finden gleich zwei Organisationen ihr Zuhause: die „Ukrainisch-deutsche Kulturgesellschaft“ und das „Zentrum für deutschsprachige Studien“. Zugleich verweist das Wort auch auf Tätigkeitsfeld und Herkunft – auf das Kürzel D A CH für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Kunst-, Kultur- und Bildungsprojekte sowie wissenschaftliche Kooperationen mit Künstlern und Partnern aus dem deutschsprachigen Raum zu veranstalten, zu initiieren und zu fördern – das sind die Aufgaben des Zentrums Gedankendach.
NAME DES ZENTRUMS
Der Begriff „Gedankendach“ wurde dem Gedicht „Die Architekten“ von Rose Ausländer entlehnt. Die Lyrikerin ist eine zentrale Figur der deutschsprachigen Vergangenheit Czernowitz. Das Zentrum Gedankendach setzt sich dafür ein, die Erinnerung zu bewahren und zugleich in einer fremdsprachigen Umgebung neue Brücken zu schlagen: in Form von kulturellen und wissenschaftlichen Veranstaltungen sowie in der täglichen Beratungspraxis. Im Mittelpunkt unseres Wirkens steht das Wort.

Archiv

 

 

Texte

Eine Auswahl an Texten, die während des Projektes entstanden sind. Alle Texte unterliegen dem Urheberrecht des Autors/ der Autorin.

Knut-Alexander Höhn:

Flashwriting – Texte und Gedichte

Der Traum eines Kindes

Liebe und Rebellion – Eine Fabel

 

Stefanie Schäfer:

Gedicht

Es muss ein Traum sein.
Leuchtende Spiegel, dunkler Raum ins Endlose.
Nackter Kopf – dann folgt der Rest.
Hundert unbekleidete Hände unter ihren seidenen Ganzkörperaffären.
Es geht um das Publikum.
Das Publikum bekleidet die Bühne, belohnt mit vorgelesener Aufmerksamkeit.
Die Linie zwischen verschwimmender Peinlichkeitssucht und ausgesprochenen Wunschperformern,
wirken verletzlich.
Mehr Lachen – das Konzept geht auf.

Vielleicht war Authentizität nur ein nackter Anzug.

Eventuell

Ich bin 1

 

Laura Bostelmann:

Endlich. So grausam. Wenn man beginnt, ist man sich nicht bewusst, wie endlich alles ist. Man geht neue Wege und die Wege gehen zu Ende. Man denkt einen Gedanken. Nicht mal zu Ende, er endet einfach so mitten

Der Storch und die Fledermaus

Hamster und Biber

 

Lisa Brunke:

Utopie der Politik

(das) radikal Notwendigste

Erwachen in jedem
jedes Neins

Absage ohne Aufgabe

Gehen über das Wirkliche

hinein in Möglichkeiten

Suche außerhalb des Bestands

Aus-,
Frei-,
sätzen der Realität

von den behaupteten Gesetzen

(einer Realpolitik)

 

Utopie der Liebe- Straucheln

Das Verhalten zu dir
eine Flucht
in plötzliche Himbeersträucher

Beeren verzehren sich im Dunkeln

Frucht saure Spuren
grinsen
auf Leinen
am Morgen

Und zwischen
Tag und Nacht
passt
mundgroßes Warten

Folie
in den Händen
Alles längst abgegraste Freiheit.

DU

 

Cornelius Reinsberg:

 

Für den Fall
Auf einem Baum
Sitzt es sich gut
Auf der Flucht
Vor den eigenen Gedanken Dort oben
Sicher vor den Schnäbeln der Vögel Die Vögel nur einen Steinwurf entfernt

 

Später einmal

An ein Früher denken können. Bevor es zu spät ist.

 

Athina Anastasiou:

Unbenannt

Wie soll ich jemanden,
der nicht da war,
zu verstehen geben,
wie ich dort mein Herz verlor unter all den Menschenseelen.

In einem Meer,

wie Korallen vereint,

fanden wir,
Wasser zum Atmen,

fanden wir,

Augen, Körper und Gräten.

 

In meinen Händen

In meinen Händen kann ich halten,
so viel Zeit.
Nur kann ich sie dir nicht reichen, nur nehmen,
deine kleine Kostbarkeit.
Die Berge, die ich vermocht zu versetzen, stehen totenstill,
wie die Gräber meiner Sätze,
so unheimlich aneinandergereiht in diesem,
deinem eigenen Fassadenreich.
Wenn sie erwachen,
legen sie sich wieder zum Schlaf,
denn was nützt blutiges Schreien,
in einem jahrhundertlangen Totengrab.
Singen, Schweige,,
Husten und Weinen,
sind Einerlei in deiner Wenigkeit,
in deiner ganz eigenen Einsamkeit.

 

Iryna Dobrianska:

Egal

Egal was du sagst, was du machst

Egal wohin du gehst
Egal was du spürst, was du willst

Egal warum du weinst

Egal was du wirst, was du schaffst

Egal wovon du träumst
Egal
Der Wind bringt mir die Hoffnung

Die Erde gibt mir Kräfte

Das Feuer macht mich stärker

Das Wasser hält mich
Egal, ob du da bist

Die Fabel

Tscherniwzi

 

Mira Melnyk:

Die Kartoffelkäfer

Die zwei Seen

Unbenannt

 

Leon Pietsch:

Durch sie hindurch

Eine lange Straße.
Und
Mitten in der Stadt,
Die
Aufgewachsen zwischen Bergen
Ist,

Bleibt auch der Wind, bis er endet.
Ich folge ihr, als endete sie nicht.

Der Putz bröckelt an den Fassaden,
Zeigt das vorher Bezeichnende.
Einen vergangenen Laden, vielleicht
Traf man sich hier innerlich.

Eine Frau, ja, vor mir
Verschwindet durch einen Torbogen, ich
Folge ihr als führte sie mich.

Jetzt stehen wir in einem Garten.
Ich finde die Früchte nicht.
Sie erzählt von toten Soldaten,
An Orte zum Sterben entführte –
Als ich sie berührte
Sagte sie mir nichts.

Ich folge der Straße zu ende
Und der Wind folgt mir.
Verstecke meine Hände, biege
Ab. Der Wind folgte ihr.

Klettergerüst

 

Alla M.:

Gemeinschaft

Auf einem Baum saßen
eine Schwalbe,
ein Adler,
ein Rabe,
ein Papagei,
eine Möwe
und ein Sperling
und unterhielten sich fröhlich.

 

Karl Maria Babusch:

Blut, das durch die Adern fließt
Blut, das durch die Straßen fließt
Blut, das fließt.
Ein Lachen und ein Schuss
Ein Fest und eine Träne
Fliegende Steine
Und eine Umarmung.

Alles angenehme ist vorbei
Denn angenehm ist klein und
Für klein ist keine Zeit
Wir wollen das Unangenehme
Echte Gefühle
Emotionale Ausbrüche in der U-Bahn.
Protestsongs am Esstisch.
Wir wollen das du in der Innenstadt
ein Mädchen mit Kopftuch auf den Mund küsst.

Wassil

 

Dana: 

Zu Hause

 

Ivanna: 

Hände fallen

Hände fallen… sinken herab
und der Kopf wird immer höher
mit einem Schritt
streichst du fließend frische Gedanken
als ob das dein letzter Atemzug wäre.
Du tanzst im Himmel einen weißen Walzer
in einem Augenblick verstehst du,
dass du es zum letzten Mal getan hast

 

Jonas Gerhards:

Du bist mein schatz
du bist meine energie
du bist es auch die diese energie verbraucht
du bist meine geschichte
du bist ein warrer freund
du bist nicht wirglich
du bist mein team
du hältst mich fest

 

Katya: 

Glocken

Ich erinnere mich an den Tag
als ob es gestern war.
Ich arbeitete den ganzen Tag
in der Schule
und hatte keine Zeit,
Nachrichten zu lesen.
Als ich am Abend raus ging,
klangen die Glocken in allen Kirchen
und ein unbekannter Mann
reichte mir eine Zigarette.
Ich fragte was passiert ist
und er sagte,
dass mehr als hundert Menschen
im Zentrum Kievs schon getötet wurden.
Zum ersten Mal in meinem Leben klangen die ganzen Glocken den ganzen Abend lang.

Aprikosen

Aprikosen (ukrainisch)

 

Nastja Z.:

Das Gefängnis.
Das Gefängnis…Das Gefängnis deiner Gedanken. Du möchtest frei sein. Aber dieser Käfig ringt dich um…keinen Ausweg…sehr viel Negatives…schwarze Gedanken. ..Angst…Angst vor etwas Neuem…Vor etwas, dass du früher nicht wusstest…So viele Beschränkungen…Du hast Panik…Du läufst vor einer Seite zu anderer. Viel Dunkelheit und Unklarheit…Wer ist daran schuldig? Du? Nein! Jemand anderer ? Nein! Nur du…Du bist eine Geisel von dir selbst…Wahrscheinlich ist das eine Ironie der Schicksal…

Dystopie

 

Oleh: 

Siehe das Haus

Geh auf der Straße
zum Haus
der Großmutter
wo die Mutter geboren wurde
und begreife
dass
die Richtung
anders ist
Du entfernst dich
davon

Geh auf der Straße
zu
deiner Kindheit und Jugend
und komm zum Feld –
breit,
grün
mit
hohem Gras
und
niedrigem Himmel

Beobachte
die Bewegungen der Wildblumen
ohne Windhauch
Fühle nichts
sei dir dessen bewusst
dass niemand
bei dir ist

Wenn der Krieg in meine Fenster bricht

 

Daniel:

Später einmal will ich raus. In die Welt. Weg von Kuh, Stroh, Feldern und raus in die weite, weite Welt. Wenn nicht hier, wo dann, fragst du. Ich kanns dir sagen. Ich will in die Stadt. Will Glas und Metall, Wiesen und Bäume, will Altes und Neues. Und jeden Tag andere Dinge sehen, andere Menschen beobachten. Alles ist im Fluss, es gibt keine Grenzen, alles ist möglich. Ich will mich spiegeln in hohen Glaswänden, will in Cafés sitzen und schreiben, will rausgucken und denken: das ist meine Stadt, das ist meine Welt und hier will ich bleiben.

 

Vika: 

Zu Hause

 

 

 

 

06.09.: Meridian // Abschied & Abreise

Kaum zu glauben, dass schon der letzte Tag angebrochen ist. Wir verbringen möglichst viel Zeit mit unseren Freunden, besuchen Lesungen und andere Veranstaltungen, machen noch letzte Besorgungen für die Fahrt. Außerdem gibt es eine Abschiedsrunde im Blauen Saal. Wir dürfen Feedback geben und wir bedanken uns nocheinmal offiziell für die (Gast-)Freundschaft, die uns in diesem Land zuteil wurde. Außerdem schauen wir uns gemeinsam unseren Kurzfilm an, der rechtzeitig fertig wurde, um damit am Bremer Kurzfilmfestival „Klappe“ teilnehmen zu können.

Wir schauen uns danach noch ein jüdisches Konzert vor dem Paul Celan Zentrum an, tanzen ausgelassen, und freuen uns über die tollen Erfahrungen, die jede*r einzelne während dieses Projektes machen durfte. Viele von uns sind innerlich gewachsen und es sind Freundschaften entstanden, die trotz der Entfernung, trotz Ländergrenzen und kultureller Unterschiede fortwähren werden.

Abends geht es dann schließlich zum Bahnhof, es fließen viele Tränen, aber wir wissen auch, dass hier Freundschaften fürs Leben entstanden sind und dass es kein Abschied ist, sondern ein „auf Wiedersehen“.

Erneut steigen wir also in unseren Nachtzug, nicht nur mit neuen Büchern und Geschenken von unseren Freunden, sondern auch mit neuen Freundschaften und wunderbaren Erfahrungen und Erinnerungen im Gepäck.

05.09.: Markt // Meridian // Abschlussessen im Adlersnest

Den Samstag haben wir größtenteils zur freien Gestaltung zur Verfügung, um je nach Interessenlage die Veranstaltungen des Literaturfestivals besuchen zu können. Eine Gruppe fährt zusätzlich zum Markt von Czernowitz, um sich das rege Treiben dort anzusehen, sich unter die Leute zu mischen und das eine oder andere Souvenir zu kaufen. Der Markt ist riesig und ohne jemanden, der sich dort auskennt, ist man fast orientierungslos.

Mittags essen wir wieder im Universitätscafé, bevor wir dann am Nachmittag weiter die Veranstaltungen des Festivals besuchen können.

Am Abend wird sich schick gemacht (jedenfalls wurde es uns Deutschen ans Herz gelegt, aber lustigerweise fühlen sich einige von uns over- bzw. einige der Ukrainer*innen underdressed =) Jedenfalls fahren wir gemeinsam mit einem gecharterten Bus hinaus aufs Land, um im Adlersnest zu Abend zu essen. Das Restaurant befindet sich auf einem großen Grundstück; parallel findet eine Hochzeitsfeier statt. Es wird wieder reich aufgetischt: Vorspeisenteller, Fisch, Fleisch, Polenta, Piroggen, ein rundes Gericht, das aussieht wie Pizza und fast nur aus Käse besteht. Wir schlagen uns die Bäuche voll und genießen danach noch kleine Spaziergänge über das Grundstück, die Musik, die von der Hochzeitsfeier hinüberschallt und die Hollywoodschaukel.

04.09.: Zweiter und letzter Drehtag // Beginn des Meridian // Schnitt

Der Freitag ist ein langer, anstrengender aber auch toller Tag für uns alle! Wir fangen morgens an, zu drehen. Corinna und ihr Team fahren nach und nach zu allen Drehorten, es läuft sehr gut, alle Teams sind top vorbereitet und die Szenen schnell im Kasten.

Mittags fahren wir zu der TV Lesung, die im ukrainischen Fernsehen übertragen wird. Auch dies ist spannend; man wird abgepudert und ist aufgeregt, die Produzentin ist hinterher vollends zufrieden, für alle, egal ob mit oder ohne Erfahrung vor der Kamera, ist es ein tolles Erlebnis. Wir sind mit unserem Projekt in den ukrainischen Medien vertreten, wie aufregend!

Die letzte Szene für den Kurzfilm wird dann abends im Freizeitpark gefilmt, danach dürfen wir Karussell fahren!

Anschließend gehen wir in Kleingruppen zu einigen Veranstaltungen des Literaturfestivals.

Corinna und ihr Team sitzen bis ins Morgengrauen am Schnitt des Films, damit er am Samstag fristgerecht hochgeladen werden kann.

03.09.: Weitere Arbeit am Film & erster Drehtag // Theater in der Herz-Jesu-Kirche

Vormittags arbeiten wir weiter an unseren Szenen, besorgen Kostüme, proben, üben, und Corinna, Jonas, Katja und Karl fahren schon an die ersten Drehorte, um dort die bereits fertig entworfenen Szenen zu drehen. Sie liegen gut in der Zeit! Außerdem bekommen wir das Thema des 48-Stunden-Kurzfilmwettbewerbs mitgeteilt: „Das erste Mal“. Wir sind sehr froh, denn unser Konzept passt sehr gut und muss nur noch den Feinschliff bekommen.

Nach dem üppigen Abendessen machen sich die meisten auf in die Herz-Jesu-Kirche, in der ein Theaterstück nach den Metamorphosen von Kafka aufgeführt wird. Die Location, eine alte baufällige Kirche, ist eindrucksvoll, ebenso das Bühnenbild. Obwohl es sehr voll ist, die Sicht daher eingeschränkt und wir Deutschen  den Text kaum verstehen, empfinden es viele als tolles Erlebnis.

Corinna und ihr Team arbeiten weiter am Film.